Schüßler-Salze 2: Calcium phosphoricum

biochemie_nach_dr._sch_ler_nr._2_100gDie Synonyme des Schüßler-Salzes Nr. 2 Calcium phosphoricum könnten Stabilität, Halt und Stärkung sein. Das Salz der „Fülle“ stärkt das Innere der Knochen, des Blutplasmas, der Muskeln und Zähne. Allgemein sorgt es zudem für einen gesunden Lymphfluss und beruhigt die Nerven.

Diese Effekte werden durch die hohe Bindungsfähigkeit von Calcium phosphoricum an die körpereigenen Eiweiße hervorgerufen. Der Mineralstoff ist daher für den organischen Zellaufbau wichtig. Sehnen, Knochen, Gewebe, Bänder, Muskeln (auch der Herzmuskel) profitieren von der stabilisierenden Eigenschaft von Calcium phosphoricum.

Es fördert den Knochenaufbau und bildet das Innere der Knochen sowie die Schicht unter dem Zahnschmelz. Zudem beschleunigt es die Knochenheilung nach Brüchen und fördert bei Kindern ein gesundes Knochenwachstum.

Auch die Zellen des Blutes (Blutzellen, Blutplättchen oder Immunzellen) profitieren von Calcium phosphoricum: Es ist das blutbildende Mineralsalz der Biochemie nach Dr. Schüßler.

Auch wenn der Eiweiß- und Säurehaushalt der Muskeln aus dem Gleichgewicht gerät, sorgt Calcium phosphoricum für eine Neutralisierung. Das Schüßler-Salz Nr. 2 ist damit sehr stark an der gesunden Muskelbewegung beteiligt.

Speicherorte für Calcium phosphoricum

Erschöpfen sich die Mineralstoffe in den Körperteilen, werden Calciumphosphat-Reserven angegangen. Sie befinden sich in den Zähnen, im Inneren der Knochen, in den Muskeln und im Blut.

Charakterliche Ursachen für einen Mangel an Calcium phosphoricum

Wenn Menschen unter der Angst leiden, übersehen zu werden, wird Calcium phosphoricum ganz stark verbraucht. Die Leute klammern sich an ihre Mitmenschen und achten auf alle Reaktionen, die sie mit sich verbinden. Diese tief sitzende Angst um die eigene materielle Existenz ist permanent und entzieht den Körperteilen viel Calciumphosphat. Ein Mangel an Calcium phosphoricum führt zusätzlich wiederum zur Verstärkung der Ängste.

Wer den Mangel an Calcium phosphoricum ausgleicht und sich von seinen Ängsten distanziert, schafft den Weg aus der eigenen Isolierung und stellt eine gesunde Verbindung zwischen innerer und äußerer Welt her. Auch der Gehalt an Calcium phosphoricum regulieren sich dadurch.

Im Gesicht stellt man Mangel an Calciumphosphat durch ein allgemein blasses und wächsernes, puppenhaftes Aussehen des Gesichts, das „Wachsgesicht“, fest. Die Ohren, die untere Nasenkante und die Haut unterhalb der Augenbrauen sind wächsern. Bei einem großen Mangel an Calciumphosphat weitet sich der wächserne Ton auf die Stirn oder auch das gesamte Gesicht aus.

Bei Personen mit einem Mangel an Calcium phosphoricum treten häufig folgende Beschwerden auf:

  • Allergien
  • Bellender Husten, vor allem bei Kindern
  • Blutarmut, Blutgerinnungsstörungen
  • Nervosität, schneller Herzschlag
  • Schlafstörungen
  • Taubheitsgefühl in Armen und Beinen
  • Verspannungen der Muskulatur, Muskelkrämpfe, nächtliche Wadenkrämpfe
  • Wachstumsschmerzen, Osteoporose
  • Wetterempfindlichkeit
  • Zähneknirschen

Die Beschwerden bessern sich im warmen, trockenen Sommer und während Entspannungs- und Ruhephasen. Anspannung, Kälte oder Ängste dagegen verschlechtern die Beschwerden.

Bei einem Mangel an Calcium phosphoricum besteht meist das Bedürfnis nach Ketchup, Geräuchertem, Senf, Milch oder Käse. Gerade bei Kindern in der Wachstumsphase ist der Heißhunger auf Würziges present.

Anwendung von Calcium phosphoricum

Empfohlen wird nach der chinesischen Organuhr die morgendliche Einnahme. Über die innerliche Einnahme hilft Calcium phosphoricum, Osteoporose, Allergie-Beschwerden und Mangelerscheinungen der Muskeln zu lindern.

Verspannungen der Muskulatur löst die Calcium phosphoricum-Salbe, die auf die entsprechenden Körperstellen zwei- bis dreimal täglich dünn aufgetragen wird.

Beginnt Calcium phosphoricum zu wirken, lockern sich verkrampfte und verhärtete Muskeln. Dies kann zu Schmerzen führen und signalisiert damit das Anschlagen der Therapie.

Russia