Schüßler-Salze 4: Kalium chloratum

Schüßler-Salz Nr.4, Kalium chloratum oder auch Kaliumchlorid genannt, ist nach der Lehre von Dr. Schüßler der Drüsenbetriebsstoff – ein wichtiger Mineralstoff zur Entgiftung, das sich auch am Aufbau von Faserstoffen beteiligt. Es wird gerne im zweiten Krankheitsstadium empfohlen (im ersten wird Nr. 3 Ferrum phosphoricum gegeben). Durch die Einnahme von Kalium chloratum soll verhindert werden, dass sich die Krankheit im Körper festsetzt.

Kalium chloratum bindet im Körper Faserstoffe, wodurch diese nicht ausflocken und ihr umliegendes Milieu verdicken. Kaliumchlorid verhindert damit Schleimbildung und dickflüssiges Blut. Zudem bindet Kalium chloratum chemische Gifte und wirkt somit entgiftend.

Starke Beanspruchung der Drüsen durch Alkohol, Milchprodukte oder Elektrosmog entzieht dem gesamten Körper viel Kalium chloratum. Dadurch fallen viele Faserstoffe als Abfall aus (erkennbar z.B. an schleimigem Husten).

Speicherorte für Kalium chloratum

Bei starkem Verbrauch von Schüssler Salz Nr.4 greift der Organismus auf die Langzeitspeicher für Kalium chloratum zurück. Dies sind in erster Linie die Bronchien, gefolgt von den Schleimhäuten und Drüsen.

Mangelanzeichen im Gesicht

  • Hautgrieß
  • milchig-rötliches oder milchig-blaues Gesicht
  • milchige Verfärbung rund um die Augen ( weisse Brille)
  • rot gefärbte Wangen (Couperose)

Symptome und Krankheiten bei Mangel an Kalium chloratum

Fehlt Kaliumchlorid, fallen nach Dr. Schüßler Faserstoffe in ihr umliegendes Milieu aus. Im Fall der Bronchien bedeutet dies Schleimbildung in der Lunge und somit schleimiger Husten. Innerhalb der Gewebe können bei einem Mangel an Kalium chloratum Schwellungen auftreten. Sind die Blutgefäße betroffen, verdickt sich das Blut und Besenreiser oder Hautrötungen sind die Folgen. Fehlt es beispielsweise Hautdrüsen an Kaliumchlorid treten Hautgrieß oder Pickel auf.

Insgesamt sind unter anderem folgende Beschwerden bei einem Mangel an Kalium chloratum möglich:

  • Besenreiser, Couperose, Hautgrieß
  • Drüsenschwellungen
  • Entzündungen (etwa der Magen-Darm-Schleimhaut, Augenbindehaut, Schleimbeutel, Gelenke)
  • Immunschwäche, Allergien
  • Neigung zu Übergewicht
  • schleimiger Husten, Bronchitis, dickflüssiger Speichel, weißer Zungenbelag
  • Schwerhörigkeit
  • weiche Schwellungen, Probleme mit dem Bindegewebe

Charakterliche Ursachen für einen Mangel an Kalium chloratum

Unterschiedliche zwanghafte Strukturen sind nach Dr. Schüßler die Ursachen für Mineralstoffmängel. Bei einem zu geringen Gehalt an Kalium chloratum kann der Grund in zu intensiv empfundenen und gelebten Gefühlen liegen – eigenen Gefühlen oder denen von anderen. Wer zu sehr an solchen Gefühlen klebt und sich emotional schwer von der Situation eines anderen distanzieren kann, neigt zu einem überhöhten Kalium chloratum-Verbrauch. Das Gleiche gilt, wenn man etwa aufgrund von gesellschaftlichen oder moralischen Vorgaben Gefühle unterdrückt.

Um den Kaliumchlorid-Gehalt also auf einem normalen Level halten zu können, scheint es wichtig, die eigene Gefühlswelt zu entdecken, anzuerkennen und auszuleben. Zugleich gilt es, sich  von den Gefühlen und ungeschriebenen Erwartungen der anderen abzugrenzen. Das hilft, mit dem Vorrat an Kalium chloratum hauszuhalten.

schuessler_4Anwendung von Kalium chloratum

Kalium chloratum wird je nach den Beschwerden in Form von Tabletten innerlich und/oder als Salbe äußerlich angewendet.

Innerliche Anwendung von Kalium chloratum

Die täglich einzunehmende Anzahl der Tabletten legt der Therapeut anhand der Diagnose des Gesichts fest. Erfolgt die Einnahme von Kalium cloratum D6 am Nachmittag, scheint nach der chinesischen Organuhr die beste Wirkung einzutreten.

Äußerliche Anwendung von Kalium chloratum

Dreimal täglich dünn aufgetragen unterstützt die Kalium chloratum-Salbe z.B. die Besserung von Gelenksntzündungen. Auch bei unterschiedlichen Hautveränderungen ist eine Anwendung hilfreich (z.B. gegen Warzen und Gesichtsrötungen). Umschläge, Wickel sowie Inhalationen sind weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Kaliumchlorid ist zudem ein häufiger Bestandteil von Hustensalben zur unterstützenden Behandlung von Husten.

Weitere wichtige Informationen über Kalium chloratum

Kalium chloratum D6 hilft immer dann, wenn das Schüßler-Salz Nr. 3, Ferrum phosphoricum, nicht mehr ausreichend unterstützt (etwa bei Entzündungen der Gelenke oder Hautverbrennungen).

Weißliche Ablagerungen auf den Schleimhäuten, beispielsweise bei Infektionskrankheiten, lösen sich nach der Anwendung von Kalium chloratum.

Verstärken sich nach der Einnahme von Kalium chloratum die Symptome, lässt dies auf eine schnelle Reaktion des Mineralstoffes und damit den Wirkeintritt schließen.

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