Schüßler-Salze 7: Magnesium phosphoricum

Schüßler-Salze 7: Magnesium phosphoricum

Das Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat) hilft nach Dr. Schüßler Verkrampfungen der Muskulatur und damit verbundene Schmerzen lindern. Zudem wirkt es beruhigend auf die Nerven und hilft bei innerer Erregung, Lampenfieber oder Prüfungsangst.

Es gilt als Betriebsstoff für die Muskeltätigkeit und Nervenfunktion. Somit sind Schüßler-Salze 7 an vielen Prozessen beteiligt, die durch Muskeln gesteuert werden, wie die Peristaltik des Magen-Darm-Traktes oder die Herzrhythmik. Magnesium phosphoricum beeinflusst zudem die Tätigkeit der Drüsen. Dieser Mineralstoff wird daher als Krampf- und Nervenmittel und zur Stärkung des Lymphsystems empfohlen.

Speicherorte für Magnesium phosphoricum

Wenn Schüßler-Salze in den Körperteilen zur Neige gehen, wird auf die Speicher zurückgegriffen. Für Magnesium phosphoricum sind diese in den Nerven und im Herzen angelegt.

Charakterliche Ursachen für einen Mangel an Magnesium phosphoricum

Laut Heilkunde des Dr. Schüßler haben  charakterliche Strukturen, besonders wenn sie zwanghaft werden, einen großen Einfluss auf den Mineralstoffverbrauch im Körper. Je zwanghafter die Strukturen, desto mehr Schüßler-Salze werden verbraucht. Das Schüßler-Salz 7 wird demnach verstärkt benötigt, wenn Menschen häufig angespannt sind oder gelegentlich unter panischer Angst leiden. Dabei zehren vor allem die Sorge, sich zu blamieren oder den Erwartungen der anderen nicht gerecht zu werden, an den Vorräten von Magnesium phosphoricum. Wer übermäßig stark an Lampenfieber, Schamgefühlen und der Furcht vor der Entblößung sich selbst leidet, verbraucht laut Dr. Schüßler sehr große Mengen dieser Schüßler-Salze.

Man kann diesen Mangel minimieren, wenn man an der eigenen Selbstsicherheit arbeitet. Wer seinen eigenen Lebensweg und die Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen, akzeptieren lernt, baut so seine Anspannung ab und reguliert automatisch den Vorrat an Schüßler-Salz 7.

Mangelanzeichen im Gesicht

Mithilfe der sogenannten Antliltzdiagnose sucht ein Therapeut im Gesicht seines Patienten nach Mängeln an bestimmten Schüßler-Salzen. Sind die Vorräte von Magnesium phosphoricum erschöpft, sollen sich folgende Merkmale zeigen:

  • runde, rosafarbene Wangen,
  • hektische warme Flecken

Symptome und Krankheiten bei Mangel an Magnesium phosphoricum

Plötzlich auftretende oder krampfartige Schmerzen deuten laut Dr. Schüßler auf einen Mangel an Schüßler-Salz 7 hin. Da Magnesium phosphoricum die Muskeln direkt aber auch indirekt über die Nerven zu beeinflussen scheint, wirkt sich ein Mangel auf die Arm-, Bein- oder Kaumuskeln sowie Magen-Darm-, Herz- und Gefäßmuskeln aus. Folgende Beschwerden sind daher denkbar:

  • Asthma
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Herzrasen
  • Hustenanfälle
  • kolikartige Krämpfe
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Wadenkrämpfe

Bei innerer Unruhe, Lampenfieber und panischer Angst oder Schlafstörungen sowie Juckreiz kann ebenfalls ein Bedarf an Magnesium phosphoricum vorliegen. Ferner könnte es nach Dr. Schüßler bei häufigem und regelmäßigem Heißhunger auf Nussschokolade ebenfalls an Schüßler-Salz 7 mangeln.

Anwendung von Magnesium phosphoricum

Innerliche Anwendung von Magnesium phosphoricum

Das Schüßler-Salz 7 wird in der sechsten Potenzierung, also als Magnesium phosphoricum D6, empfohlen. Die tägliche Anzahl der Tabletten richtet sich nach Ausmaß des Mangels. Innerlich eingenommen sollen diese Schüßler-Salze, Blähungen oder unterschiedlichste Krämpfe lösen. Bei schweren Krämpfen werden die Tabletten zur Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung eingesetzt.

Als besonders wirksam gilt die „Heiße 7“. Schüßler-Salze Nr. 7 (sieben bis zehn Stück) werden dabei in kurz gekochtem heißem Wasser aufgelöst und dann schluckweise getrunken. Dies soll eine gute Wirkung bei Schmerzen und Krämpfen haben. Die „Heiße 7“ soll rasche Wirkung zeigen. Ein Hinweis auf die erwünschte Reaktion des Körpers können abgehende Gase und Winde sein. Das Schüßler-Salz 7 muss nicht aber zwingend in Form der „Heißen 7“ eingenommen werden. Wie die anderen Schüßler-Salze kann man auch Magnesium phosphoricum-Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Äußerliche Anwendung von Magnesium phosphoricum

Die Magnesium phosphoricum D6-Salbe kann beispielsweise bei Hautjucken oder Muskelverspannungen angewendet werden. Zwei- bis dreimal dünn auf die entsprechenden Stellen aufgetragen soll die Salbe die Beschwerden reduzieren.

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